Wer war der Hl. Martin?

 

Geschichtliches:

Im Jahre 1670 wurde der Turm der Kirche durch eine Serie von Erdbeben so schwer beschädigt, dass er 1692 neu aufgebaut werden musste und sein heutiges Erscheinungsbild erhielt.

Bereits im 11. Jahrhundert soll an dieser Stelle ein Jagdhaus mit einer Kapelle zu Ehren des heiligen Martin gestanden sein. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich im Jahre 1337 im Testament des tirolischen Hofmeisters Heinrich von Rottenburg ("St. Martin auf dem Wald"). Eine zweite bekannte Erwähnung erfolgt 1382.

1387 wird ein Ablass verliehen. 1439 und 1445 werden die Gottesdienste geregelt. Um dieselbe Zeit oder nicht lange nachher wurde hier auch eine Einsiedelei gegründet, welche zwei Waldbrüder bewohnten.

1499 errichtete die Nonne Magdalena Götzner aus Hall mit ihrer Tochter mit eigenen Mitteln einen Neubau als Kloster, sie wurde auch Oberin dessen. Am 7. Oktober 1520 zerstörte eine Feuersbrunst alle Baulichkeiten und die Nonnen zogen nach Hall. Im Jahre 1670 wurde der Turm der Kirche durch eine Serie von Erdbeben so schwer beschädigt, dass er 1692 neu aufgebaut werden musste und sein heutiges Erscheinungsbild erhielt.

Die Zeit der Bauernkriege und der Reformation war nicht das Zeitalter, abgebrannte Klöster wieder aufzubauen So stand die Ruine von St. Martin, deren gotische Fenster und Strebepfeiler heute noch vom alten Bau künden, über 100 Jahre verlassen im Walde.

Erst der Haller Pfarrer Christof Wenig begann, die Brandruinen wieder aufzubauen und ein "Klösterle" für eine Genossenschaft Gleichgesinnter zu gründen. 1826 wurde das ganze Kirchlein erneuert, 1836 erhielt es einen neuen Hochaltar mit einem Altarbild vermutlich von Arnold Schöpf. Die Fresken von Milldorfer blieben. In den Jahren der Nazarener hat das Klösterle seine Weihnachtskrioppe mit den (über 80 cm hohen) Figuren erhalten.

1935 zogen die Tertiarschwestern aus Hall in die so lange verwaist gewesenen Räumlichkeiten im Kloster.

 

Termine Pfarre

Termine Seelsorgeraum

20. Dez. 2018, 12:15 Uhr
Pfarrkirche Mils
15 Minuten für dich und Gott - Adventliches Mittagsgebet
Herzliche Einladung an alle im Seelsorgeraum!
„Mitten am Tag innehalten und Halt machen bei Gott. …

Details

Wort Gottes für die Woche

"Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!"

Mk 10,21

Gebetsanliegen von Papst Franziskus

Dezember 2018

Evangelisation: Im Dienst der Glaubensvermittlung

Dass alle, die das Evangelium verkündigen, eine Sprache finden, die den unterschiedlichen Menschen und Kulturen gerecht wird.

 

NEU

Videobotschaft des Papstes zur Erklärung des Gebetsanliegens

zum Video

Adresse

Röm.-kath. Pfarramt Gnadenwald
Nr. 26
6069 Gnadenwald
Österreich

Tel.: +43 5223 48133

pfarre.gnadenwald@dibk.at


Sankt Martin

Das Kloster Sankt Martin befindet sich am berühmten Jakobsweg. In unserer Filialkirche gibt es verschiedene pfarrliche Angebote, einen Herbergsmöglichkeit für Pilger und Suchende und beherbergt seit einiger Zeit Kriegsflüchtlings-Familien.


Volltextsuche

Hier finden Sie alles, was in unserer Pfarrgemeinde auf den ersten Blick verborgen ist.
Wie es schon Jesus sagte: "... sucht, dann werdet ihr finden..." Mt 7,7

Pfarre Gnadenwald - SR Baumkirchen-Gnadenwald-Mils