Der Band enthält auch Fotos der betreffenden Kinder mit Namen und Alter, von ihnen gefertigte Zeichnungen und teils knifflige Fragen. In seinen Antworten gewährt Franziskus ihnen auch private Einblicke.

Tröstende Worte hielt der Papst für Luka aus Australien bereit. Der Siebenjährige zeichnete mit wenigen Strichen eine Engelsfigur mit Heiligenschein. Ihn trieb um, ob seiner verstorbenen Mutter im Himmel nun Flügel wüchsen. "Aber nein!", schrieb Franziskus. Sie sei immer noch seine Mutter, "der Mensch, den du kanntest, aber sie ist strahlender als je zuvor". Am besten solle sich der Junge seine Mutter "schön, lächelnd und voller Liebe für Dich" vorstellen.

 Auch der neunjährige Michael aus Nigeria stellte zu seinem eher holprig gezeichneten Männchen eine "große" Frage: Er wollte wissen, wie die Konflikte in der Welt gelöst werden können. Dem Papst fiel sofort auf, dass in Michaels Zeichnung Traurigkeit anklingt. "Sie zeigt, dass Du mit Konflikten Erfahrung hast." Aber es gebe kein Wundermittel dafür. "Ich kann nicht alle Konflikte auf dieser Welt lösen, doch Du und ich wir können versuchen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen", ermutigte Franziskus den Buben.

 

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