Ansprechperson:

Mag. Gabriele Ebenbichler-Willegger

Referentin der KFB Dekanat Hall

gabriele.ebenbichler@milser.at

660 1 40 4066

 

Link zur Katholischen Frauenbewegung Tirol

http://www.dibk.at/Media/Organisationen/Katholische-Frauenbewegung

 

 

Die neue KFB-Referentin für das Dekanat Hall stellt sich vor

 

Mein Name ist  Gabriele Ebenbichler-Willegger und ich habe ab 01.03.2016 die Aufgaben einer Referentin der Katholischen Frauenbewegung (KFB) Tirol im Dekanat Hall übernommen. Ich bin seit über 10 Jahren Pfarrsekretärin in Mils und leite seit 2008 die Zweigstelle Mils des Katholischen Familienverbandes. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder.

Die KFB setzt sich v.a. zur Aufgabe, Frauen in ihren Lebenssituationen zu stärken und ihnen Mut zu machen. Es gibt zahlreiche Veranstaltungen und Angebote, sowohl im Spirituellen, als auch in Bildung und Kultur, die Frauen unterstützen. Die KFB bringt jeden Monat die Zeitung „FrauenStärken“ heraus. Exemplare liegen zur freien Entnahme in der Kirche auf. Nützen Sie das Angebot!

In diesem Sinne möchte ich die Frauen gerne da abholen, wo sie gerade stehen. Im Beruf, in der Familie, in der Balance zwischen Anspruch und Wirklichkeit, in der 2. Lebenshälfte, zu Beginn einer Ausbildung. Jeder Altersabschnitt birgt Herausforderungen, die bewältigt werden müssen. Dabei will ich zusammen mit der KFB die Frauen unterstützen, sie stärken und Mut zusprechen und ihnen jene Wertschätzung vermitteln, die leider im Alltag zu kurz kommt.

Alle Frauen, die sich für Frauenarbeit, Frauensolidarität im In- und Ausland und für mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern einsetzen wollen, bietet die KFB eine Heimat. Werden Sie für 15,-- €/ Jahr Mitglied, engagieren Sie sich in Gruppen, besuchen oder organisieren Sie Veranstaltungen und Bildungsangebote der KFB. Ich werde Sie gerne begleiten. 

Sie erreichen mich unter

kfb.hall@dibk.at oder 0660/1404066

 

 


Neues Projekt

SOLIDARISCH KULINARISCH

KOCHEN - GENUSSVOLL INFORMIEREN - POWER-FRAUEN UNTERSTÜTZEN

 

 

Es gibt ausreichend Lebensmittel für alle! Dass dennoch Milliarden Menschen - besonders Frauen - von Hunger und Mangelernährung betroffen sind, ist Folge ungerechter Verteilung und unseres profitgierigen Ernährungssystems.

 

Das können wir ändern! Kleinbäuerinnen weltweit tun es schon heute. Sie setzen sich für ein nachhaltiges und solidarisches Modell ein, in dem Produzent*innen zusammen mit Konsument*innen entscheiden und das die Rechte sowie Einkommen von Kleinbäuerinnen sicherstellt. 

 

Willst Du den Einsatz von Kleinbäuerinnen stärken und globale Zusammenhänge unserer Lebensmittel auf den Tisch legen?

DANN SEI DABEI!

http://www.teilen.at/fft/de/mitmachen/solidarischkulinarisch

 

Rückblick 

60 Jahre Familien-Fasttag

Am 17. November feierte die Katholische Frauenbewegung Tirol 60 Jahre Familien-Fasttag bei uns in Mils. Über 70 Frauen aus allen Tiroler Bezirken - ein Bus kam sogar von Osttirol - nahmen daran teil. Generalvikar Florian Huber, unser Dekan und Pfarrer Franz Angermayer, die Landesrätin Gabriele Fischer und die KFB Vorsitzende Bernadette Fürhapter gaben uns die Ehre. In diesen 60 Jahren konnten viele Spenden gesammelt  und viele Frauen-Organisationen unterstützt werden. Eine dieser Partner-Organisationen ist das Frauenkollektiv Mittika aus Indien, das Frau Dr. Durba Ghose vorstellte. In 6 indischen Städten und 12 Gruppen wird theater-pädagogisch an der Gleichstellung von Mann und Frau gearbeitet. Mittika arbeitet nicht nur mit Frauen-Gruppen sondern auch mit einer Motorrad-Gruppe, Studenten, Angehörigen der Mittelschicht, aber auch mit BewohnerInnen von Slums. Somit kommt die Idee der Gleichberechtigung, der Gleichwertigkeit von Frauen und Männern bei allen Gesellschaftsschichten an. Frau Dr. Ghose erklärte, dass Indien ein riesiges Land mit über 1.600 regionalen Sprachen, 10 Religionen und Kulturen ist. Es hat zwar die beste Verfassung der Welt, diese wird aber nicht eingehalten, weil in den Köpfen und Herzen der Menschen das Patriachat tief verwurzelt ist. Die Strukturen des Patriachats werden in ihren Theaterinszenierungen sichtbar gemacht und in Frage gestellt. Indische Mädchen werden an allem behindert: am Gehen, am Be-greifen, am Sprechen, am Sehen. Sie müssen sich züchtig kleiden und können nicht ihre Persönlichkeit ausleben, sind Menschen 2. Klasse (wenn überhaupt). Das macht Mittika sichtbar. Für die Mädchen und Frauen ist wichtig, zu sehen, dass das Verhalten der Männer geändert werden kann. Es ist nicht gottgewollt, geschlagen oder vergewaltigt zu werden. Mädchen und Frauen haben gleiche Rechte - das will Mittika vermitteln. 

Anschließend gab es eine kurze Dankliturgie. Bei Kaffee, Kuchen, Brot und Aufstrichen fand das Fest einen schönen Abschluss. 

Großer Dank gilt allen Fasten-Suppen-Köchinnen! Ihre Suppen ermöglichen erst die Finanzierung der Partner-Organisationen in aller Welt.

 

Bernadette Fürhapter und Karoline Neuner

Durba Ghose demonstriert an der Dolmetscherin ihre Arbeitsweise.

Das Organisationsteam mit Dr. Durba Ghose

Volles Haus!

Fotos: Gabriele Ebenbichler-Willegger, Birgitt Drewes

 

 

Filmabend der "Frauen im Aufbruch" - "The True Cost - der Preis der Mode" am 12. Oktober

Wie bereits letztes Jahr wurde auch heuer wieder ein Film zum Thema Klimawandel gezeigt. Heuer nahmen sich die "Frauen im Aufbruch" des Themas der Ausbeutung der Bekleidungsindustrie an. Der Film "The True Cost" zeigt die Zusammenhänge zwischen Ausbeutung und Konsumwahn (Stichwort: Schnäppchenjagd) auf. In der anschließenden Diskussion wurde bemängelt, dass der Fokus des Films nur auf der wirtschaftlichen Ausbeutung der Näherinnen liegt, nicht aber auf den Auswirkungen für die Umwelt. Um selbst einen Beitrag zu bewusstem Konsum zu leisten, wurde anschließend rege von der Möglichkeit des Kleidertausches Gebrauch gemacht. Danke an Doris Huttary und die "Kinderfreunde Mils", die das so toll organisiert haben.

 

Frauen-Wallfahrt des Frauen-Liturgiekreises Mils nach Maria Larch am 07. September 2018!

 

Foto: Gabriele Ebenbichler-Willegger

7 Frauen nahmen trotz unsicherem Wetter, und nachdem die Wallfahrt wetterbedingt bereits einmal verschoben wurde, an der Wallfahrt nach Maria Larch teil. Thema der Liturgie: "Wasser - Quelle des Lebens".

Wasser des Lebens tief in mir versteckt, vielleicht verborgen,

vielleicht zugeschüttet,

trotzdem ist er da - der Strom des Lebendigen.

Ich will mich auf machen und ihn suchen, diesen Strom, diese Kraft meines Lebens. Nicht irgendwann, sondern heute will ich suchen, will ich in die Tiefe gehen,

hinunter bis auf den Grund, zurück - zur Quelle, zurück - zur Urkraft des Lebens zurück zu dem, was mich wirklich hält und trägt.

Tief in mir strömt das Wasser des Lebens.

Keine Einbildung, kein Wunschtraum, sondern Gottes Zusage und Geschenk.

Nach der Liturgie in der Kapelle nahm noch jede Frau beim Brunnen einen Schluck des frischen Wassers: "Herr, gib du ihr lebendiges Wasser!"

 

 

 

 

Besuch der ÖKO-Fair-Messe am 31.08. in Innsbruck

 

Frauen im Aufbruch“ (vormals Aufbrecherinnen) besuchten am 31.08., die ÖKO-fair-Messe in Innsbruck.

Besucht wurde der Vortrag von Christian Felber, Mitbegründer von Attac Österreich und und der Gemeinwohl Ökonomie. Er sprach über eben diese Gemeinwohl Ökonomie. In den meisten Verfassungen der demokratischen Länder steht, dass die Wirschaft dem Gemeinwohl dienen muss. Wie schaut es aber wirklich aus? Wem dient die Wirtschaft?  Eher den Konzernen, den Investment-Banken, den Reichen. Auf der Strecke bleiben der Globale Süden und die ohnehin Armen, sowie die Natur. Das Neoliberale Wirtschaftssystem hat nicht das Gemeinwohl im Fokus sondern die Gewinne, die Renditen und Dividenden und vor allem ungebremstes Wirtschaftswachstum. Dieses System ist kein ökonomisches sondern lt. Felber das genaue Gegenteil. Ökonomie leitet sich vom altgriechischen oikonomia ab, das Haushaltung, Verwaltung bedeutet. Aristoteles schuf diesen Begriff und verstand ihn immer auch ethisch. Im Neoliberalen Wirtschaftssystem ist Gewinnmaximierung und Vermehrung des Kapitals das oberste Ziel. Das BIP berechnet genau das. Tatsächlich wird hier aber die Vermehrung des Mittels, also des Geldes als oberstes Ziel definiert. Das wäre, lt. Felber als wenn ein Friseur nicht den gelungenen Haarschnitt sondern die Anschaffung möglichst vieler Scheren als oberstes Ziel anstrebte. Es ist schlichtweg absurd. Unser Wirtschaftssystem setzt sich die falschen Ziele, und unser Wirtschaftssystem berechnet nicht die tatsächlichen Kosten. Umweltschäden, Klimaschäden werden nicht berücksichtigt. Es besteht keine Kostenwahrheit. Diese Kosten muss der Globale Süden bzw. die Armen tragen. Diese Kosten werden auf die Allgemeinheit übergewälzt und trifft die Armen stärker als die Reichen. Gemeinwohl Ökonomie bedeutet u.a., dass es zu einer gerechten Verteilung des Vermögens kommt und dass die Ressourcen schonend eingesetzt werden. Eine große Mehrheit der Deutschen und Österreicher ist der Meinung, dass eine neue Wirtschaftsordnung kommen müsse. Die Gemeinwohl Ökonomie liefert den politisch Verantwortlichen die nötigen Inspirationen und Denkanstöße. 

Weiters wurden die Impulsreferate "Das Wunder von Mals", "Systemwandel statt Klimawandel" und "Laudato si" besucht.

Bischof Hermann Glettler zitierte aus "Laudato si" von Papst Franziskus, der in ungewohnt schafer Manier den Zustand der Welt und den Anteil der Menschen daran anprangert und die Sorge um das gemeinsame Haus einfordert.

Abschließend wohnten einige von uns dem Vortrag "Besser leben ohne Plastik" mit Nadine Schubert bei. https://www.besser-leben-ohne-plastik.de/about/

Interesse fanden auch die Verkausstände und dargebotenen Waren, vom Zirbenholzbett, über nachhaltige Mode, faire, biologische und regionale Lebensmittel bis zur nachhaltigen Geldanlage bei Oikocredit, das Mikrokredite an realwirtschaftliche Projekte im Globalen Süden vergibt.

Eine interessante und vielfältige Veranstaltung, die Antworten auf die Probleme unserer Zeit zu finden versucht.

  

Besuch des Forumtheaters Frauen wider die Gewalt an Frauen "ach wie gut, dass niemand weiß" im Stromboli Hall am 26.04.2018, 20:00 

Gewalt gegen Frauen Wo beginnt sie, wo hört sie auf? Welche Erfahrungen habe ich damit in meinem Leben oder in meinem Umfeld gemacht? Und wie kann ich handeln? Das interaktive Forumtheaterstück richtet die Aufmerksamkeit vor allem auf die Strukturen und Prozesse in unserem Alltag, die Gewalt ermöglichen; auf unsere...

Das interaktive Forumtheaterstück richtet die Aufmerksamkeit vor allem auf die Strukturen und Prozesse in unserem Alltag, die Gewalt ermöglichen; auf unsere eigenen Rollen und die Schwierigkeiten im Umgang mit Gewalt; auf verschiedenste, ganz subtile Formen von Gewalt. Die ZuschauerInnen sind eingeladen, mitzuspielen und ihre eigenen Handlungsansätze auf der Bühne in einem sicheren Umfeld auszuprobieren. Das Projekt macht so verschiedene Perspektiven sichtbar und löst einen dringend nötigen Dialog über das Thema aus. Erarbeitet wurde das Stück im Vorfeld von Menschen, die selbst Erfahrung mit dem Thema haben. 

Theaterpädagogische Leitung und Regie: Johanna Huter und Laura Söllner. Petra Unterberger steht als Lebens und Sozialberaterin für Einzelgespräche zur Verfügung.

In Zusammenarbeit mit SpectACT- Verein für politisches und soziales Theater und der Katholischen Frauenbewegung

 

 

      

Die "Aufbrecherinnen" besuchten das Waldhüttl in Innsbruck

Am 26.05., 17:00 besuchten 8 Frauen das Waldhüttl in Innsbruck, eine Einrichtung des Vinzenzvereins. Nach einer Führung durch Haus und Garten lud Jussuf Windischer zu einer kurzen Andacht ein. Auf Deutsch, Rumänisch und Ungarisch wurde gebetet, gedankt, gesungen und das Evangelium gelesen. Anschließend gab es noch eine kleine Agape. Im Austausch mit den BewohnerInnen des Waldhüttels konnten wertvolle Erfahrungen gemacht werden. Es war eine interessante, berührende und bereichernde Begegnung. Danke an Jussuf und Vroni Windischer für die Gastfreundschaft und ihr wertvolles Engagement.

https://www.facebook.com/waldhuettlmentlberg

Fotos: Gabriele Ebenbichler-Willegger, Elisabeth Ehart-Davies

  

 

Die Organisatorinnen Elisabeth, Gabriele und Sabine

 

 

 

Familien-Fasten-Sonntag

Am 25.02.2018 feierten wir bei der 10:00-Messe den Familienfasttag. Der Frauenliturgiekreis Mils übernahm die Gestaltung. Es sang der Dreigesang "Seite an Saite". Die Kollekte kam Frauenprojekten der Aktion Familien-Fasttag zugute. 2018 stand besonders Kolumbien im Fokus. Das Thema lautete "Gemeinsam für eine Zukunft ohne Gewalt". Menschen in Kolumbien haben einen 50-jährigen Bürgerkrieg hinter sich. Die Heilung der Verwundungen wird noch eines langen Versöhnungsprozesses bedürfen. Die von der Aktion Familienfasttag unterstützten Modellprojekte "Vamos Mujer" und "Corproación vinculos" bemühen sich um einen dauerhaften Frieden und die Aussöhnung mit den Konfliktparteien. Sie setzen sich für Schutz und Bildung von Frauen und Mädchen ein. Unsere Spenden unterstützen diese Anliegen. Aus der Geschichte der Weltkirche wissen wir, dass Friede in einem Land sich segensvoll auf alle auswirkt. Es gingen 823,--€ ein. Wir danken allen für ihre Unterstützung!

 

Weltgebetstag der Frauen

Am Freitag, 02.03. um 19:00 fand der Weltgebetstag der Frauen  in Hall, Seniorenstube, Krippstraße 9 statt. 32 Frauen feierten mit und unterstützten die Projekte in Surinam. Gottes wunderbare Schöpfung stand im Mittelpunkt der Liturgie. Gott sah alles an und es war sehr gut! Die Bewahrung der kostbaren Schöpfung sollte unser aller Anliegen sein!

Der Weltgebetstag am 2. März 2018 kam aus Surinam, dem kleinsten Land Südamerikas, einst niederländische Kolonie, mit 13 Naturschutzgebieten. Noch immer besteht circa 90 % des Staatsgebietes aus Regenwald mit mehr als 1000 Baumarten, 715 Vogelarten und 60 verschiedenen Arten von Helikonien. Wie in den meisten tropischen Ländern ist die Natur auch in Surinam gefährdet durch Raubbau, den Bauxit- und Goldabbau.

90 % der Bevölkerung leben in der Küstenregion und die Frauen aus Surinam erzählen von ihren Volksgruppen und Lebensweisen, ihrer Beziehung zum umgebenden Lebensraum. Surinam hat eine lange Kolonialgeschichte mit Einwanderern aus drei Kontinenten. Heute zeigt sich das in einer multi-ethnischen Bevölkerung mit rund 20 Sprachen, wo in der Hauptstadt eine Moschee neben einer gotischen Kirche und ein Tempel neben einer Synagoge steht. Die Bewahrung der Schöpfung ist den Frauen ein zentrales Anliegen und sie haben deshalb den Schöpfungsbericht (Gen1,1-31) ins Zentrum ihrer Gottesdienstordnung gestellt. Aber nicht nur die Natur, auch junge Menschen brauchen ein „sorgendes Umfeld“. Mit den Surinam-Projekten möchten wir die Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen zum Positiven verändern und die Position der Frauen in ihren Gemeinden stärken.

Das Titelbild stammt von Alice Pomstra-Elmont, geboren 1947 auf einem Schiff von Paramaribo nach Moengo. Den größten Teil ihrer Jugend verbrachte sie wieder in der Hauptstadt Paramaribo und arbeitete dort dann einige Zeit im sekundären Bildungsbereich.  Nach vielen Jahren in den Niederlanden lebt sie jetzt wieder in Surinam und sieht ihr ursprüngliches Heimatland so: „Ein wunderbares Land mit vielfältiger Natur. Es ist herrlich, die Sonne aufgehen und die Vögel fliegen zu sehen. Lasst sie uns so schön bewahren, wie wir sie erhalten haben.“

 

Meditative Tänze und Texte 

Am 26.03. fanden sich 22 Frauen und ein kleines Mädchen im Pfarrsaal Mils ein, um die Karwoche in einer anderen Form der Meditation zu beginnen. Sophie Tiefenthaler stellte das Thema Kreistanz in den Mittelpunkt. Der Kreistanz lässt die Energie zwischen den Tanzenden fließen, sie haben immer ein Gegenüber im Blickfeld, die Schritte nach vor bedeuten wir gehen voran, gestalten das Leben, die Schritte nach hinten symbolisieren die Rückschau, der Wiegeschritt bedeutet abwägen. Mit jüdischer und christlicher Musik stimmte uns Sophie auf die Karwoche ein. Gabriele las dazwischen Texte zur Fastenzeit, Texte von Annemarie Regensburger, Gerhard J. Rekel, Helmut Walch und Bischof Klaus Hemmerle. Anschließend klang der Abend noch mit einer Agape aus. Es wurde der Wunsch geäußert, dies wieder anzubieten.

 

Bewegt-belebt-beseelt-versöhnt - Ursehnsüchte in uns

Seminar im Schloss Wohlgemuth/ Baumkirchen am 09.02.2018

5 Frauen nahmen an diesem Seminar teil und kamen mit ihren Sehnsüchten, Verletzungen und Kränkungen in Berührung. Petra Unterberger gab Anregungen, mit Ärger und Kränkungen umgehen zu lernen. Mit Bewegung und Tanz kann frau sich von Kränkungen und Ärger befreien und mit sich und der Umgebung ins Reine kommen. Melanie Wolfers meint: Ganz wichtig ist, sich mit sich selbst zu versöhnen. Sich die eigenen Fehler verzeihen, um frei zu sein für einen Neubeginn. Auch dem anderen verzeihen, hilft, sich von diesem zu befreien. Hass und ewiger Groll sind wie ein Stein, den frau/man mit sich herumschleppt und dem anderen nachschleppt. Legen wir den Stein ab!

sich spüren!

Grenzen setzen! Stopp! Basta!

 Fotos: G. Ebenbichler-Willegger

 

1. Folgetreffen der AufbrecherInnen

 Foto: G. Ebenbichler

Am 25.01.2018 fand das 1. Folgetreffen der AufbrecherInnen im Pfarrsaal Mils statt. Thema war das biopsychosoziale Modell Mensch. 8 Frauen fanden sich ein und diskutierten darüber, erfuhren einiges über Jin Shin Jyutsu und die Strömungslehre, über die chinesische und indische Kultur, über Nachhaltigkeitsprojekte und -Veranstaltungen und bestärkten sich, weiter zu machen im Sinne eines guten Lebens für alle.

 

Atemseminar am 20.01.2018 im Turnsaal Mils

Fotos: Gabriele Ebenbichler-Willegger

10 Frauen aus Mils, Absam, Mutters, Wattens, Hall, Haiming und Thaur fanden sich zum 2. Atemseminar mit Atempädagogin Rosa Bramböck im Turnsaal Mils ein. Einige nahmen bereits am 1. Seminar teil. Dort ging es vor allem um Gewaltprävention und den richtigen Umgang mit Ärger. Diesmal stand mehr der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Mit verschiedenen Übungen wurden Körperveränderungen erzielt und diese bewußt wahrgenommen. Was geschieht mit meinem Körper, wie verändert sich der Atem? Mit Achtsamkeit und Aufmerksamkeit den eigenen Körper und seine Bedürfnissen wahrnehmen! Grenzen zulassen! Nicht immer funktionieren müssen! Beim Atmen gibt es kein Falsch und kein Richtig. Das sind die Erfahrungen, die die Teilnehmerinnen machen konnten. Das Seminar fand viel Anklang,und es besteht der Wunsch einer Vertiefung.

 

Atemseminar am 16.12. im Turnsaal Mils

Fotos: Gabriele Ebenbichler-Willegger, Rosa Bramböck

12 Frauen nahmen am Atemseminar teil. Rosa führte uns in die Atempädagogik ein und zeigte uns verschiedene Übungen und Auswirkungen auf unseren Körper und unser Befinden. Durch Atemtechniken verändern sich die Körpertemperatur, der Herzschlag aber auch unser Selbstbewusstsein und unsere eigene Körperwahrnehmung, unser ganzes Auftreten. Ärger kann weggeamtmet werden, Ängste besiegt werden.

Die meisten Frauen wünschten sich eine weitere Seminareinheit, um das Gehörte zu vertiefen. Am 20.01.2018 wird daher ein weiteres Atemseminar angeboten.

 

Dekanats-Frauen-Treffen am 17.11.2017

     
Annemarie Regensburger  sprach zum Thema "Wege zu einem gelingenden Frauenleben". Drei große Lebensphasen prägen unser Frauenleben:
Junge Frau (Jungfrau) - mittlere Frau (Mutter) - alte Weise. In Impulsen und eigenen Texten ging Frau Regensburger auf diese drei Phasen ein und zeigte auch die diversen kulturhistorischen Ausformung auf.
Die junge Frau steht für Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein, für selbstbestimmte Sexualität, Entfaltung von Talenten und Gestaltung der Umgebung.
Die mittlere Frau steht für das Mütterliche im engeren, wie auch weiteren Sinn. Sie steht für das Nährende, das Schöpferische und Beschützende.
Die alte Frau steht für die weise, reich an Lebenserfahrung "Große Mutter". Sie ist weise und gütig, kennt die hellen und dunklen Seiten des Lebens und kann loslassen. 
Jede Lebensphase sollte zu einem guten Abschluss kommen und wir sollten uns Zeit für die Übergänge nehmen, aber auch den Anteil der jungen und den der mittleren Frau lebendig erhalten.                                               
 
Eine Kostprobe aus Annemarie Regensburgers Schatz:
 
"Gfallen"
Sig selber nit gfallen aber vo lauter i' d`uan gfallen wellen
vo lauter an jedn an Gfallen tien
salber gfallen oche gfallen
und earsch wieder auche kemmen
wie ih mir salber ougfangen han z`gfallen.
 
 
 
Fotos: Gabriele Ebenbichler-Willegger
 

Filmabend - "Tomorrow - die Welt ist voller Lösungen" am 29.09.2017

Foto: Magdalena Ebenbichler                                                                                                                                                                                                                                          
Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts lassen die Menschen nicht kalt. Klimawandel, Naturkatastrophen, Fluchtbewegungen, Globalisierung, Terror - Schlagwörter, die uns täglich damit konfrontieren, dass die Welt im Umbruch ist. Angst und Ohnmacht machen sich breit. Dass es aber auch anderes geht, zeigt dieser mit einem Cèsar ausgezeichneten Film von Cyril Dion und Melanie Laurant. Dass sich nicht alle vom Pessimismus anstecken lassen und aktiv etwas tun wollen, bewiesen die vielen Interessierten. Über 40 Personen aus nah und fern, Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersgruppen folgten der Einladung der KFB und des Welthauses zum Filmabend im Pfarrsaal Mils. 2 Stunden lang wurden Initiativen aus den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bildung vorgestellt. Initiativen, die Mut machen und die zum Teil auch bei uns verwirklicht werden oder schon wurden, aber auch Neues, was ausprobiert gehörte. Interessante Zukunftsperspektiven und Visionen wurden vorgestellt, die ein Gutes Leben für alle oder zumindest für möglichst viele garantieren könnten. Verzicht auf Wachstum um jeden Preis heißt nicht Verzicht auf ein gutes Leben. Ganz im Gegenteil! Eine Reduktion auf das Wesentliche verspricht mehr Lebensqualität und den Gewinn von Lebensfreude und Begegnungen.
 
 

Ideenschmiede

 

Foto: Gabriele Ebenbichler-Willegger
Am 22.09.2017 trafen sich 7 Frauen und ein Mann im Pfarrsaal Schönegg zum letzten Workshop der Reihe "Aufbrecherinnen - auf der Suche nach dem Guten Leben für alle". Maria Habernig-Fecht vom Welthaus führte in gewohnt kompetenter Weise durch den Workshop und lud uns zu einer Reise in eine von uns gewünschte Zukunft ein. In zwei Gruppen entstanden dann Collagen, wie eine solche Zukunft aussehen könnte. In einer Gruppe dominierte die Vorstellung von viel Grün, blauem Himmel, Wärme, Ruhe, gutem Essen und Kinderlachen. In der 2. Gruppe strahlte auch die Sonne, es gab viele Menschen, aber auch die Gefahr von Krieg und Zerstörung wurde thematisiert. In Kleingruppen wurde die weitere Vorgehensweise besprochen. Was soll sich aus dieser Workshop-Reihe konkret entwicklen. Übereingekommen sind wir, dass die Gruppe weiterbestehen und sich 4 mal im Jahr treffen soll. Die Organisation übernehmen Sabine Vogetseder und Gabriele Ebenbichler-Willegger. Ferner soll in einer Whats App Gruppe Informationen über Veranstaltungen und Initiativen zum Thema "Nachhaltigkeit" ausgetauscht werden. Die Whats App Gruppe "AufbrecherInnen" wurde von Gabriele inzwischen erstellt. Jede und jeder, der daran teilnehmen möchte, kann sich bei Gabriele unter 0660/1404066 melden.
 
 

Frauen-Wallfahrt zu Ehren der hl. Maria Magdalena nach St. Magdalena im Gschnitztal am 29.07.2017

Foto: Gabriele Ebenbichler-Willegger
Foto: Monika Moritz
Trotz Gewitterwarnung fanden sich um 14:40 16 Frauen in Mils ein, um an der Wallfahrt zu Ehren der hl. Maria Magdalena teil zu nehmen. Mit 4 Autos ging es nach Gschnitz. Über den Kreuzweg stiegen wir zur Wallfahrtskirche St. Magdalena auf. Einen 1. Impuls gab es nach ca. 20 Minuten. 3 Frauen wurde es zu anstrengend und sie kehrten wieder um. 13 Frauen erreichten um ca. 17:20 den Wallfahrtsort auf 1661 m. Das Wetter war schön, die Wolken hatten sich verzogen. Nach einer kurzen Rast, zogen wir mit Teelichtern in die Kirche ein und sagen dabei „Laudate omnes gentes, laudate omnium“. Die Kerzen stellten wir am Altar ab. Nach den Worten des Johannesevangelium wurde mit Maria Magdalena ein fiktives Interview geführt. Anschließend sangen wir das „Vater Unser“. Nach dem Segen endete die liturgische Feier mit „Großer Gott wir loben dich“.
Im Anschluss stärkten wir uns beim Wirt von St. Magdalena und traten kurz vor 19:00 den Rückweg an.  Um 20:00 erreichten wir wohlbehalten Gschnitz.
Eine schöne, wenn auch anspruchsvolle Wallfahrt ging zu Ende.
 

Stadtspaziergang

Am 23.06.2017 trafen sich 10 Frauen und 2 Referentinnen in Hall vor dem Stromboli, um zu erkunden, welche nachhaltigen Intitiativen in Hall bereits gesetzt wurden. Gleich beim Stromboli wurden sie fündig: Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule betreiben Urban gardening. Weiter ging es zur "Styling Lounge", einer "veganen" Friseurin (sie verzichtet auf Produkte, die an Tieren getestet wurden), die Foodsharing anbietet. Jede und jeder kann ihre/ seine überzähligen Lebensmittel abgeben und jede und jeder kann sich welche abholen. Der Sinn besteht darin, Lebensmittel nicht einfach wegzuwerfen. Weiters ging es zum Gemeinschaftsgarten bei den Kreuzschwestern. Clemens Enthofer vom Verband der Gartenbauvereine führte kompetent durch die Anlage. Haller Familien können hier gegen ein jährliches Entgelt von 75,-- € ein Beet bepflanzen. Sie erhalten Schulungen und Unterstützung. Neben Gemüse- und Kräuterbeeten gibt es auch einen Obstanger und Beerensträucher. Hier kann der Baum- und Strauchschnitt geübt werden. Die Äpfel werden in Rum zu Apfelsaft verarbeitet. Nach einer 1-stündigen Führung wurde bei Wein und einer kleinen Jause im Pippistrello noch über weitere Einrichtungen gesprochen wie den "Weltladen" und den "Dinnersclub" im Innsbrucker Integrationshaus.
 
 
 

"Mut.Macht.Gesellschaft - Begegnung mit Gästen aus Guatemala"

 
Beim 2. Aufbrecherinnen-Treff im Pfarrsaal Schönegg konnten wir uns über 30 Besucher freuen, die interessiert den Ausführungen von Hilda Elizabeth Cabrera Lopez und Elvis Santiago Morales Sican folgten. Elizabeth eröffnete den Workshop mit einem für die Maya-Kultur typischen, spirituellen Ritual und erklärte die Gegenstände der gelegten Mitte. Weißer und gelber Mais, Bohnen und Kakao sind die Hauptnutzungs-Pflanzen. Der Maya-Kalender hat 20 Tage/Monat und 13 Wochentage. Die weiße Kerze steht für den Morgen, die blaue für den Abend, die gelbe für das Wasser. Elvis stellte dann das Land Guatemala vor, das etwas größer als Österreich ist aber 17 Mio Einwohner hat. 66% gehören der indigenen Bevölkerung an, ein kleiner Teil bildet die Spanische Elite. Großkonzerne betreiben Landraub, um Monokulturen v.a. Ölpalmen (Palmöl) anzubauen und damit die Böden massiv auszulaugen. Elvis gehört der Organisation CCDA an, die sich rechtlich gegen diese Vorgehensweise zur Wehr setzt und auch schon vom Verfassungsgerichtshof Recht zugesprochen bekam. Elizabetz erklärte die geschichtlichen Hintergründe und berichtete über die Organisation Miriam, die sich v.a. für die Bildung von Frauen und Mädchen einsetzt. Spontan wurden dann Spenden gesammelt und beiden ausgehändigt. Anschließend konnte man noch Schmuck bei Eliza erwerben und bei einer kleinen Jause miteinander ins Gespräch kommen. Foto: Ebenbichler
 
 

"Weils gerecht ist, fairändern wir die Welt" - 1. Aufbrecherinnen-Treff

Am 05.04. fanden sich 11 Frauen zum 1. Workshop der Reihe "Aufbrecherinnen-Treff - Frauen auf der Suche nach dem Guten Leben für alle" im Pfarrsaal Mils ein. Maria Habernig-Fecht vom Welthaus leitete kompetent den Workshop. Mit dem Weltspiel stiegen wir in die Problematik ein. Anschaulich zeigt dieses die ungerechte Verteilung von Menschen und Vermögen. Kommen in den USA 5 Dollar auf eine Person, so ist in Afrika das Verhältnis gerade umgekehrt, nämlich 5 Personen teilen sich einen Dollar! Überraschend für viele auch, dass Afrika nicht so dicht besiedelt ist, wie vermutet. Die meisten Menschen leben in Asien, nämlich 65%. In Gruppenarbeit wurde den Fragen nachgegangen was Gutes Leben für mich und was Gutes Leben für alle bedeutet. Dabei kommt es zu Überschneidungen, vieles ist aber bei uns schon selbstverständlich wie Ernährung, Frieden, Menschenrechte, politische Mitbestimmung und ähnliches. In "Ressonanzräumen" sollten wir wieder in Beziehung zu den Dingen treten und Achtsamkeit lernen. In Nischen außerhalb unseres Wirtschaftssystems kann experimentiert und Neues ausprobiert werden. Unser Wirtschaftssystem radikal zu verändern, ist kaum möglich, im Kleinen kann aber Wirksames ausprobiert werden. In diesem Zusammenhang sei auf die Aktion des Katholischen Familienverbandes "Gutes Leben" hingewiesen. Impulse für eine Woche 6 mal im Jahr laden zum Umdenken und Nachdenken ein. Auch der Film "Tomorrow" zeigt weltweite Intitiativen zur Nachhaltigkeit und gerechteren Verteilung von Gütern. Ein Film, der Mut machen soll.  Abschließend nahm jede einen Vorsatz mit, den sie in den nächsten Wochen umsetzen versucht; von Achtsamkeit bis Solidarität. Die KFB lud noch zu einer kleinen Agape ein, um Gedanken und Ideen weiter zu spinnen.
Foto: Ebenbichler
 
 
 
 Wenn eine einen Traum träumt, bleibt es nur ein Traum. Träumen wir ihn gemeinsam, wächst daraus ein Baum.

Frauenliturgie

Am 18.01.2017 19:00 wurde zum 1. Mal in Mils Liturgie von Frauen, mit Frauen, für Frauen, Liturgie mit allen Sinnen gefeiert. Anschließend luden Sophie Tiefenthaler, Elisabeth Ehart-Davies, Gudrun Löcker, Cornelia Trenkwalder und Gabriele Ebenbichler-Willegger zu einer Agape ins Pfarrcafé ein. 20 Frauen, von 20 Jahren bis über 80 Jahren, nahmen an dieser Feier teil, deren Thema lautete: Starke Frauen - Frauenstärken - Frauen stärken. Der Bogen der starken Frauen spannte sich von Ruth aus dem Alten Testament über Maria Magdalena aus dem Neuen Testament, der Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen bis zur Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchu und den Müttern der Plaza de Mayo. Starke Frauen, die uns als Vorbild dienen sollen und uns Mut machen sollen, unsere Talente ebenso für soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Frieden und zum Schutz der Natur einzusetzen. Die anschließende Agape mit Punsch, Wein, Broten und Knabbergebäck ermöglichte nette Begegnungen und interessante Gespräche. Danke an alle, die daran mitgewirkt und mitgefeiert haben. Frauenliturgie wird es 2017 voraussichtlich noch 2 mal geben. Foto: Gabriele Ebenbichler-Willegger
 
  

Weltgebetstag der Frauen - lebendige Ökumene

Am 1. Freitag im März findet jedes Jahr der ökumenische Weltgebetstag der Frauen auf der ganzen Welt statt. Der Weltgebetstag (WGT) hat seine Wurzeln in Nordamerika, wo er 1887 zum 1. Mal begangen wurde. 1927 übernahmen methodistischen Frauen in Österreich den WGT, 1952 kamen evangelischen und altkatholischen Frauen, 1957 auch katholische Frauen hinzu. Seit 2008 gibt es den Verein "Weltgebetstag der Frauen in Österreich" mit eigener Rechtspersönlichkeit. Vorsitzende für Tirol ist die Katholikin Regina Pendl. Der WGT vereint christliche Frauen über ihre konfessionellen und nationalen Grenzen hinweg. Aus der Begegnung im Gebet entsteht Solidarität und die Bereitschaft zu helfen. Konkret geschieht das durch Bewusstseinsbildung, Öffentlichkeitsarbeit und v.a. durch die Förderung von Projekten. Gemäß der Idee "Global denken - lokal handeln" erfahren die teilnehmenden Frauen viel über die Lebenswirklichkeiten von Frauen in anderen Ländern. 2017 steht ganz im Zeichen der Philippinen. Das Motto lautet "Habe ich dir unrecht getan". Im Mittelpunkt der Liturgie steht das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Die Philippinen sind gerade jetzt wegen ihres neuen, diktatorischen Präsidenten negativ in den Schlagzeilen. Der Alltag der Arbeiterinnen, Taglöhnerinnen, Betroffenen des Klimawandels und Alleinerzieherinnen ist von Abhängigkeiten und prekären Verhältnissen geprägt. Viele Philippinas werden Opfer von häuslicher Gewalt oder des Sex-Handels oder müssen sich im Ausland als Arbeits-Migrantinnen verdingen. Der Weltgebetstag 2017 unterstützt Projekte zur Ernährungssicherung und zur Entwicklung von Klimaanpassungsstategien, zur Klima- und Geschlechtergerechtigkeit als Motor für nachhaltige Entwicklung, unterstützt Projekte zum Empowerment philippinischer Arbeiterinnen und Bildungsprogramme für Kinder der indigene Bevölkerung. 
Im Dekanat Hall wurde der WGT am 03. März in Hall, Saline 1, bei den Evangelischen Frauen begangen. 19 Frauen aus dem Dekanat Hall nahmen am WGT teil, feierten Liturgie, bekamen Informationen über das Land und spendeten 235,--€. Vielen Dank! Anschließend kam es bei kulinarischen Köstlichkeiten zu netten Gesprächen und Begegenungen. www.weltgebetstag.at

Familienfasttag

Das Thema des Familienfasttages 2017 lautet "Friedensaktiv - Frauen für eine gerechte Welt". Wie erfahren Frauen Krieg, Vertreibung und Flucht? Welche Rolle spielen Frauen in Friedensprozessen? Diesen beiden Fragen will die Aktion Familienfasttag 2017 nachgehen. Ein brisantes Thema, sind doch 65,3 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Für Frauen sind kriegerische Auseinandersetzungen dreifach gefährlicher als für Männer. Die häusliche Gewalt steigt, der Frauenhandel boomt, sexualisierte Gewalt wird als Waffe und Kriegsstrategie eingesetzt. Auf der Flucht sind Frauen und Mädchen mehr gefährdet, Opfer von (sexueller) Gewalt zu werden. Die Strapazen einer Flucht sind für Frauen ungleich höher, das gesundheitliche Risiko deshalb ein Vielfaches größer. Dem gegenüber spielen Frauen bei institutionellen Friedensprozessen eine untergeordnert Rolle, sind sie kaum in politischen Gremien präsent. Als Vermittlerinnen außerhalb von Institutionen übernehmen sie sehr wohl eine friedensstiftende Rolle. Schon Johanna Dohnal meinte:"Der Friede sei zu wichtig, um ihn den Männern allein zu überlassen." Stellvertretend für 100 Projekte wirbt der Familienfasttag 2017 für das Nepalesische Projekt Mahila Bishwasi Sangh, der nepalesischen Frauenbewegung, die sich v.a. für Frauen in Krisen einsetzt. Der Familienfasttag wurde in Mils am Sonntag, 05.03., 10:00 begangen. Es gingen über 1.000,-- € an Spenden ein. Wir danken herzlichst.
  
 

 
 
 
 
 
  
 
 
 

Termine Pfarre

19. Dez. 2018, 06:00 Uhr
Pfarrkirche Mils
Frührorate
Es singt der Schwaizer-Zwoargsang.
Anschließend Frühstück im Pfarrsaal, für die Firmlinge in …

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20. Dez. 2018, 12:15 Uhr
Pfarrkirche
"15 Minuten für dich und Gott!" - Adventliches Mittagsgebet in der Pfarrkirche Mils. Mitten am Tag i
15 Minuten für dich und Gott!


„Mitten am Tag innehalten und Halt machen bei Gott. Mitten im …

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24. Dez. 2018, 17:00 Uhr
Pfarrkirche Mils
Hl. Abend
Kinder-Weihnacht

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Termine Seelsorgeraum

20. Dez. 2018, 12:15 Uhr
Pfarrkirche Mils
15 Minuten für dich und Gott - Adventliches Mittagsgebet
Herzliche Einladung an alle im Seelsorgeraum!
„Mitten am Tag innehalten und Halt machen bei Gott. …

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Wort Gottes für die Woche

"Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!"

Mk 10,21

Gebetsanliegen von Papst Franziskus

Dezember 2018

Evangelisation: Im Dienst der Glaubensvermittlung

Dass alle, die das Evangelium verkündigen, eine Sprache finden, die den unterschiedlichen Menschen und Kulturen gerecht wird.

 

NEU

Videobotschaft des Papstes zur Erklärung des Gebetsanliegens

zum Video

Adresse

Röm.-kath. Pfarramt Mils
Oberdorf 2
6068 Mils bei Hall
Österreich

Tel.: +43 5223 57707

pfarre.mils@gmx.net


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Wie es schon Jesus sagte: "... sucht, dann werdet ihr finden..." Mt 7,7

Pfarre Mils - SR Baumkirchen-Gnadenwald-Mils