Der große Reliquienschrein der französischen Heiligen Elisabeth von Dijon (1880-1906) wird zwischen 25. Jänner und 7. Februar in insgesamt 13 Kirchen und Klöstern in Österreich ausgestellt.

Zu den Höhepunkten der "Tour" der französischen Ordensfrau und Mystikerin gehören u.a. ein von Bischof Hermann Glettler geleiteter Gottesdienst zum "Tag des geweihten Lebens" (2. Februar, 17.30 Uhr) in der Innsbrucker Servitenkirche, Gebetsabende sowie Vorträge über die Heilige.

Elisabeth Catez war die Tochter eines Hauptmanns aus Bourges und war zunächst Pianistin. Mit 21 Jahren trat sie in den Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen in Dijon ein und erhielt dabei ihren Ordensnamen Elisabeth de la Trinité (Elisabeth von der Dreifaltigkeit). In dieser Zeit durchlief sie große innere Konflikte und erkrankte bald an der damals als unheilbar geltenden Addison-Krankheit, an der sie bereits 26-jährig starb. Sie wurde 1984 von Papst Johannes Paul II. selig- und 2016 von Papst Franziskus heiliggesprochen. Ihr kirchlicher Gedenktag ist der 9. November.

Eine "tiefe Spiritualität, die sie zeitlebens versucht hat, besonders den Laien weiterzugeben", ist laut dem österreichischen Karmeliten-Provinzial P. Roberto Maria Pirastu eine Besonderheit der Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit. Ihre wichtigste Botschaft sei die "Würde des Menschen als ein von Gott bewohntes Wesen, zumal sie bei sich selbst erfahren durfte, dass Gott im Menschen wohnt", sagte P. Pirastu gegenüber "Kathpress". Durch ihre Aufzeichnungen, Gedichte und Briefe - allen voran an die eigene Schwester - habe die Hl. Elisabeth als geistliche Lehrerin diese Glaubenserfahrung anderen Menschen vermittelt.

Die jüngste Karmeliten-Heilige sei mit dieser Kernaussage eine sehr moderne Heilige, betonte der Provinzial: "Elisabeth beschreibt damit den Weg in die Innerlichkeit. Dass der Mensch bei sich selbst und bei Gott beheimatet ist, ist in einer von großer Zerrissenheit des einzelnen Menschen wie auch der Gesellschaft geprägten Gegenwart eine sehr positive Botschaft."

Die Reliquien sind am 25. Jänner zunächst im Karmel Himmelau in St. Michael im Lavanttal ausgestellt, gefolgt von Stationen in Wolfsberg, Graz, Bärnbach, Innsbruck, Rankweil, Bludenz und Hittisau. Nach einem Zwischenhalt im bayrischen Balderschwang und erneut in Innsbruck kommt der Schrein ins Wiener Karmelitenkloster, wo am 3. Februar ein Einkehrtag mit Vorführung der Filmbiografie "Sabeth" stattfindet. Termine in Stift Heiligenkreuz, im Karmel Mayerling und zwei Tage in Linz stehen weiter auf dem Programm, ehe der Schrein wieder in Richtung seines üblichen Ruheorts in der Kirche St. Michel in Dijon zurückkehrt.

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Wort Gottes für den Winter 2019/ 20

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.

Joh. 1

Gebetsanliegen von Papst Franziskus

Dezember 2019

Dass jedes Land eine gesicherte Zukunft der Jüngsten – besonders derer, die Leid tragen – zur Priorität erklärt und dementsprechend die notwendigen Schritte unternimmt.

Jänner 2020

Dass Christen, Angehörige anderer Religionen und alle Menschen guten Willens sich für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt einsetzen.

 

 

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