Der ernannte Bischof von Innsbruck war bereits am Mittwoch, dem 27. Sep. 2017, in Innsbruck, um noch vor der "Antrittspressekonferenz" (um 14 Uhr im Haus der Begegnung) bereits um 12.15 Uhr im Dom zuerst mit den Gläubigen seiner Diözese zusammenzutreffen und gemeinsam zu beten.

Am Ende des Gebets kniet sich Bischof Hermann auf die unterste Stufe des Altarraums, um zu beten und bittet die Anwesenden mit einem "Seid's so lieb..." nach vorne zu kommen, dass die Gläubigen nahe bei ihm sind, für ihn zu beten und - wer möchte - ihm auch die Hand aufzulegen.

Nach dem Gebet ist er vor dem Dom mitten unter den Menschen, schüttelt Hände. Ein Bischof "zum Anfassen"!

Bischof Hermann bittet auch die Bevölkerung für ihn zu beten. Hier finden Sie ein Gebet für den neuen Bischof - veröffentlicht von der Diözese Innsbruck - zum Download:

Gebet für den neuen Bischof

Einige zusammenfassende Meldungen auf kathpress finden Sie unter folgenden Links:

(Jeweils darunter einige beispielhafte Auszüge/Zitate aus den verlinkten Texten von kathpress.at)

Den Dialog mit allen Menschen suchen (kathpress.at vom 27.9.2017)

"Er wolle sich als Bischof jedenfalls darum bemühen, in die Weggemeinschaft der Kirche auch Menschen einzubeziehen, die mit der Kirche wenig zu tun haben."

Bin Bischof mit gewissem Migrationshintergrund (kathpress.at vom 27.9.2017)

"Eine wirkliche Verkündigung des Evangeliums lässt sich heute nicht leben ohne eine liebevolle Aufmerksamkeit für die Notleidenden unserer Zeit. Das gilt für In- und Ausländer", so der neue Bischof wörtlich.

"Es ist mir klar, dass ich mit dem Tirolerisch eine weitere Fremdsprache erlernen muss", sagte der designierte Bischof. Er komme insgesamt als ein Lernender, so Glettler: "Ich muss die Kultur dieses Landes, die Bräuche und Mentalitäten und vor allem die Geschichten und das Leben der Menschen hier 'lernen'." Das werde etwas Zeit brauchen, "aber ich bin sehr neugierig und interessiert".

Ich will mit dem Gebet beginnen (kathpress.at vom 27.9.2017)

"Ich habe Ja gesagt im Vertrauen auf den aufbauenden Geist Gottes." Seine Berufung zum Bischof entspreche ganz dem Paulus-Brief in dem es heißt, "dass Christus uns nicht aufgrund unserer Werke, sondern aufgrund seiner Gnade berufen hat". In diesem Vertrauen wolle er seinen neuen Dienst in der Diözese aufnehmen.

Glettler für mehr Dialog mit Muslimen und Kirchenfernen (kathpress.at vom 28.9.2017)

Von der "Presse" auf das Flüchtlingsthema angesprochen, vertrat der neue Bischof die Ansicht, Österreich habe die Grenzen der Aufnahme noch nicht erreicht und sei "noch aufnahmefähiger". In der Frage müsse man jedoch mit "gutem menschlichem Augenmaß" vorgehen und auch die Sorgen wahrnehmen.

Positiv äußerte sich der designierte Innsbrucker Oberhirte über die etwaige Zulassung von Frauen zum Diakonat, deren Möglichkeit Papst Franziskus derzeit durch eine Kommission prüfen lässt. Es würde ihm viel Freude bereiten, wenn das "relativ bald in die Zielgerade kommt und positiv entschieden wird", sagte er der Austria Presseagentur (APA). Dass Frauen in der katholischen Kirche irgendwann einmal Priester werden dürfen, sei "so utopisch nicht". Aber es brauche zunächst einmal "Schritte" wie eben das Diakonat für Frauen.

Weiterdenken sollte man jedoch auch die "vielen Signale des Papstes" hinsichtlich einer Möglichkeit, sogenannte "Viri probati" - verheiratete Männer, die wegen eines vorbildlichen Lebens zu Diakonen geweiht werden können - die Aufgaben von Priestern anzuvertrauen. Um Pfarren und auch die Priester zu entlasten, sollten Laien vor Ort stärker in "Leitungsverantwortung" eingebunden werden, so Glettler. "Dass die Leitung der Pfarren so eng an die Priester gebunden wird - ich glaube da braucht es strukturelle Neuüberlegungen und konkrete Maßnahmen zur Entlastung."

 

Ein Video auf Youtube von früher - zum Kennenlernen:

Am 2. Februar 2010 vervollständigte der damalige Priester Hermann Glettler in dem Format "Mensch-Priester, Priester-Mensch" der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Graz den Satz IN 20 JAHREN WERDE ICH... "Pfarrer sein oder in einer kategorialen Seelsorge irgendwo - hoffentlich mit Freude!"

Nicht einmal 8 Jahre später ist er nun Bischof von Innsbruck!

Zum Interview "Mensch-Priester, Priester-Mensch"

 

Termine Seelsorgeraum

17. Nov. 2017, 14:30 Uhr
PfarrEgg Hall/ St. Nikolaus
Dekanats-Frauentag
Die Katholische Frauenbewegung fürs Dekanat Hall lädt alle Frauen des Dekanats zum Frauen-Tag ein …

Details

16. Dez. 2017, 09:00 Uhr
Turnsaal 2, VS Mils
Atem als Lebenskraft entdecken/entfalten
Atempädagogik mit Rosa Bramböck

Details

Alle Termine

Wort Gottes der Woche

"So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!"

Mt 22,21

Gebetsanliegen - Oktober 2017 von Papst Franziskus

Für die Arbeiter und die Arbeitslosen: Um Respekt und Rechtsschutz für die Arbeiter und dass auch die Arbeitslosen die Möglichkeit erhalten, zum Gemeinwohl beizutragen.

NEU

Videobotschaft des Papstes zur Erklärung des Gebetsanliegens

zum Video

Adresse

6068 Mils, Oberdorf 2
6121 Baumkirchen, Schloßstraße 1
6069 Gnadenwald, Haus Nr. 26

seelsorge.bgm@gmail.com


Seelsorgeraumrat

Jede der drei Pfarrgemeinden bleibt auch im SR eine eigenständige Pfarre mit den dazugehörigen Gremien, besonders dem Pfarrgemeinderat (PGR) und dem Pfarrkirchenrat (PKR).

Als verbindendes Gremium im SR ist der Seelsorgeraumrat (SRR) eingerichtet.

mehr dazu...


SR Baumkirchen-Gnadenwald-Mils